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Evangelisches Bildungswerk Braunau - Berichte

Auf dieser Seite berichten wir kurz von einigen unserer letzten Veranstaltungen.

So erhalten Sie einen kleinen Einblick in unsere vielfältigen Angebote.

Viel Spaß beim Lesen!

Ökumenischer Zauberabend

19. Mai 2017 - rk Pfarrsaal Mauerkirchen

 

Dass ein Pfarrer zaubert, ist schn ungewöhnlich. Dass aber gleich zwei zaubernde Pfarrer am selben Ort wirken, ist einzigartig. Grund genug für eine gemeinsame Show. Unter dem Titel "Reformation verzaubert" unterhielten Dechant Gert "The magic Priest" Smetanig und Pfarrer Jan "Janus" Lange das Publikum mit magischen Kunststücken rund um das Thema Reformation.

 

Typisch katholische Begriffe wurden aufgeschrieben, einer gezogen, der dann durch Gedankenlesen offenbart wurde. Es wurde auf die Gefahren des Weihwassers für Lutherbilder hingewiesen und praktische Tips gegeben, was man mit abgelaufenen Ablassbriefen noch machen kann. Auch der Zauberlehrling - der Rabe Rasmus - durfte sein bestes Kunststück vorführen: Durch Gedankenlesen den Betrag einer Geldsumme ermitteln, mit dem ein Zuschauer einen Ablassbrief kauft...

 

Es werden nun regelmäßig (ca. 1x pro Jahr) gemeinsame Shows zu verschiedenen Themen folgen.

Lesung von Melanie Huber

Lesung Melanie Huber BraunauAm 30. März 2017 hatten wir eine sehr schöne Lesung aus Melanie Hubers neuem Roman “Back to Italy – Band II”. Begleitet
von einer großartigen Band und bei einem kleinen Büffet gut versorgt, konnten wir so die Heldin in ihren
Lebenswirren begleiten.

 

Erhältlich ist das sehr unterhaltsame und witzig geschriebene Buch direkt bei der Autorin unter www.melanie-huber.at, bei der Buchhandlung “Wissensfit” in Burgkirchen oder ist über den normalen Buchhandel zu bestellen.

Andacht und Matinee am 19. März 2017 „Das Christusbild im Wandel der Jahrhunderte“

Matinee in Braunau - Das Christusbild im Wandel der JahrhunderteWalter Krenn (Dir. i.R. der LMS Braunau-Ranshofen) führte uns in dieser spannenden Matinee in die verschiedenen Epochen der Bildenen Kunst ein und jeweils ihre Interpretation von Jesus Christus.

 

Der leidende Gottessohn war ebenso vertreten wie der herrschende und richtende, aber auch die Ablehnung durch viele Maler des 20. Jahrhunderts bis hin zur Hoffnung auf das Heilige.

„Das, was uns trägt“ - ökumenische Glaubensabende März/April 2017

Ökumenische Glaubensabende in SimbachIm März und April 2017 nahmen wir im Rahmen der "Ökumenischen Glaubensabende Simbach" uns die vier "Alleins" von Martin Luther vor.

Der Stadtpfarrer von Simbach Dr. Franz Haringr gab einen Blick aus katholischer Sicht auf "Allein die Schrift". Pfarrer Mag. Jan Lange (Braunau) antwortete mit dem evangelischen "Allein die Gnade" (mit einem magischen Abschluss). Pfarrer Viktor Meißner beschloss mit "Allein der Glaube" und betonte, dass dies alles dem "Allein Christus" unterstellt ist.  

Andacht und Matinee zum 250. Geburtstag von Johann Philipp Palm am 18. Dezember 2016

Der Gottesdienst am 4. Advent (18. Dezember 2016) verlief diesmal etwas anders: Wir dachten an den evangelischen Nürnberger Buchhändler Johann Philipp Palm, der eine Widerstandsschrift gegen die Napoleonische Besatzung verkaufte und dafür nach Braunau verschleppt und hingerichtet wurde. An diesem 18. Dezember war sein 250. Geburtstag. Grund genug für uns, an diesem Sonntag eine Matinee gemeinsam mit dem Verein für Zeitgeschichte im Schönthalersaal zu halten. Dazu wurde auch wieder unsere (inzwischen erweiterte) Ausstellung „Berühmte evangelische Braunauer“ aufgebaut.

Die Lesung von Palm-Texten und Informationen zu ihm wurden von Hans Blum, Florian Kotanko und Jan Lange vorgetragen.

Ausstellung "Berühmte evangelische Braunauer"

einige unserer Roll-Ups zu berühmten evangelischen BraunauernAnlässlich unseres Kirchweihjubiläums 2016 haben wir eine kleine Ausstellung zu berühmten evangelischen Braunauern gestaltet. Auf mehreren Roll-Ups werden Hans Staininger, Jakob Schönthaler, Hugo von Preen, Johann Philipp Palm und andere in Wort und Bild vorgestellt.

 

Die Roll-Ups wurden von der Grafikerin Melanie Huber gestaltet und bereichern unsere besonderen Veranstaltungen.

Spaziergang "Spuren evangelischer Braunauer"

Spaziergang Spuren evangelischer BraunauerIm Rahmen der "Langen Nacht der Kirchen" (10.06.2016) und unserem Kirchweihjubiläum (18.09.2016) boten Johann Blum und Jan Lange einen Spaziergang durch Braunau an - auf den Spuren evangelischer Braunauer.

 

Dabei stellten wir Jakob Schönthaler (Schönthaler-Platz, Kinz-Haus und sein Grab auf dem Friedhof), Johann Philipp Palm (Palm-Denkmal, Kerker in der Poststallgasse, Erschießungsplatz und sein Grab auf dem Friedhof), Hans Staininger (Figur an der Rathausfassade, Epitaph an der Stadtpfarrkirche und sein Bart in der Herzogsburg), Hugo von Preen (Wohnhaus in Osternberg, Heimathaus), Oscar Lukács (Grab auf dem Friedhof) und Paula Strnad (Wohnhaus im alten Stadtturm) den staunenden Gästen vor. Die meisten Namen waren bekannt, doch ihre Leistungen und vor allem ihre Konfession nur wenigen.

Neue Gemeindechronik erschienen

Redaktionsteam GemeindechronikZum 29. Juni ist unsere neue Gemeindechronik "150 Jahre Evangelische Kirche in BRaunau" erschienen. Auf 324 farbigen Seiten wird die Geschichte unserer Dankbarkeitskirche, die Entwicklung der gemeinde mit ihren insgesamt 6 Predigtstellen, der Tochtergemeinde Mattighofen und der geschichte der Evangelischen in Oberösterreich, Salzburg und Bayern dargestellt.

 

Enthalten sind auch viele Aufsätze und Vorträge, die bislang nie veröffentlicht oder inzwischen vergriffen sind.

Das Buch wurde in einer Auflage von 750 Stück produziert und bei der Druckerei Moserbauer in Ried i.I. gedruckt.

Ökumenischer Linzer Bibelkurs

Erstmalig im Februar/März 2015 in Braunau

 

Die Pfarren St. Stephanus, St. Franziskus und wir haben gemeinsam den "Ökumenischen Linzer Bibelkurs" auch bei uns in Braunau organisiert.

An vier Abenden tauchten wir in verschiedene Bücher des Alten Testaments, jede teilnehmende Gemeinde war mal Gastgeber.

 

Linzer Bibelkurs - Wir dichten selber einen PsalmMag. Christine Gruber-Reichinger (Pastoralassistentin in Aspach und Höhnhart) deutete mit und verschiedene Visionen Jesajas (25.02., St. Stephanus), und klärte über die Besonderheiten und Bedeutung der Bücher Deuteronomium (04.03., St. Franziskus) und Exodus (18.03., St. Stephanus) auf, während Dr. Hannelore Reiner (Oberkirchenrätin Wien) uns das Buch der Psalmen näherbrachte (11.03., Schönthalersaal) und uns dazu brachte, selber einen Psalm zu schreiben.

Einführung in Lachyoga

19. November 2014 - Schönthalersaal (seit dem immer wieder)

 

Sandra ZaunerDie zertifizierte Lachyogatrainerin und Gemeindevertreterin Sandra Grünbart-Zauner entführte uns an diesem Abend in die Welt des Lachyogas.

Dabei stand die Praxis ganz im Vordergrund und wir durften herzlich lachen.

Das Lachyoga ist in unserer Gemeinde nicht unbekant: Bei unserer Wanderung "Zuanond-Mitanond-Füranond" im August 2013 und bei der Konfirmandenfreizeit hat Sandra Zauner bereits mit uns gelacht, ebenso bei unseren Familienwandertagen 2015 und 2016 und so wollen wir diese Entspannungsübungen auch regelmäßig durchführen.

 

Über aktuelle Termine informiert unsere Lachyoga-Seite.

Afrikanische Lyrik und Gebete

30. Oktober 2014 - Schönthalersaal

 

Karl-Heinz und Joachim Rathke Afrikanische Layrik und Gebete BraunauMag. Karl-Heinz Rathke hatte viele Jahre im Kamerun als Missionar gelebt. Dort kam auch sein Sohn Joachim Tabenyang Rathke zur Welt. Gemeinsam stellten sie uns Gedichte und Gebete vom schwarzen Kontinent vor.

Von einer Schöpfungserzählung über die Grauen des Sklavenhandels. Von der Unterdrückung durch die Kolonialmächte bis hin zu der gegenwärtigen Identitätsfindung reichten die Themen.

Joachim Rathke (Schauspieler und Regisseur in Linz) hatte die Texte professionell gelesen, wodurch sie eine viel größere Intensität erhielten. Karl-Heinz Rathke klärte über die Hintergründe und Zusammenhänge auf.

 

Ein sehr ergreifender Abend, der bei allen noch lange nachklingen wird.

Vortrags- und Gesprächsreihe zu Tod und Sterben

"Wie erwartete man früher den Tod?" - 09.10., 23.10. und 06.11.2014
Schönthalersaal Braunau und Gemeindesaal Gnadenkirche Simbach (im Wechsel)
 
Vortragsreihe Tod und Sterben Braunau-SimbachDer Tod ist ein Thema, das heutzutage oft tabuisiert wird. Wir leben ganz im Diesseits. Der Tod stört nur das alltägliche Leben.
Im Mittelalter aber war das ganz anders. Der Tod war allgegenwärtig: Jede Generation erlebte mindestens einen Krieg mit all seinen schrecklichen Begleiterscheinungen – Hunger, Seuchen, Armut. Immer wieder zog dazu auch noch die Pest durch das Land. Wer morgens noch fröhlich aufstand, konnte am Abend bereits dahingerafft sein.
 
Die bildende Kunst, Theologie, Volksglauben und Frömmigkeit haben unterschiedliche Formen entwickelt, um damit umzugehen. Rituale, die bis in die Gegenwart andauern, deren Herkunft und Bedeutung wir aber häufig vergessen haben. An drei Abenden näherten wir uns diesem spannenden Thema.
 
Am 9. Oktober brachte uns Annegret Ritzinger die Frömmigkeit des Mittelalters näher – inklusive den zahlreichen Heiligen, die vor eben diesen plötzlichen Todesfällen schützen sollten. Im Anschluss besichtigten wir den Nothelferaltar in der Bürgerspitalkirche und den Pestaltar in der Stadtpfarrkirche St. Stephan.
 
Am 23. Oktober führten Pfarrer Viktor Meißner (Simbach) und Pfarrer Jan Lange (Braunau) in Martin Luthers Ansichten ein. Der “Sermon vom seligen Sterben” zeugte vom reformatorischen Sterbetrost und der Bericht über Luthers Tod mag als “letzter Kampf gegen das Papsttum” gelten. Auch Luther als Mystiker erschien im neuen Licht.
 
Am 6. November schließlich referierte Stadtpfarrer Wolfgang Schnölzer über die katholischen “Sterbesakramente”. Hier zeigten sich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer heutigen Praxis in den Konfessionen – oder hätten Sie gewusst, warum Sie bei einer katholischen Beerdigung eine Messe bestellen und bei einer evangelischen nicht?
 
Interessant aber war besonders zu sehen, wie wir uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten aufeinanderzu beweg(t)en. Sowohl in den Vorstellungen, als auch in Seelsorge und den damit verbundenen Ritualen.

Bibeln aus 5 Jahrhunderten zum Anfassen

24. April 2014 - Schönthalersaal

 

Hannes Eichsteininger - Alte Bibeln zum AnfassenWas hat der Haderlump mit dem Bibeldruck zu tun? Warum "schlagen" wir eine BIbel auf? Worin unterscheiden sich Pergament, Papyrus, Leinen und Papier voneinander? Warum geht etwas nicht "auf eine Kuhhaut"?

An diesem Abend führte uns der Rieder Bibelexperte und Sammler Hannes Eichsteininger in die Welt der seltenen und wertvollen Bibelausgaben. Natürlich gehörten die Fragen zum materiellen bzw. dem Sammlerwert alter Bibelausgaben dazu - auch, worauf man achten soll, wenn man sich diesem teuren Hobby verschreiben möchte.

 

Bewunderung fanden die vielen unterschiedlichen Bibelausgaben, die wir auch anfassen durften - darunter die besondere Prachtbibel unserer Pfarrgemeinde von 1763.

Und nachhaltige Verwunderung löste die Erkenntnis aus, dass in früheren Bibelübersetzungen (z.B. Lutherbibel von 1545)  vom Einhorn die Rede war (entsprechend der griechischen Übersetzung des Alten Testatments) - und daher dieses Fabeltier auch auf diversen Abbildungen (Holzschnitte und Kupferstiche) zu sehen ist. Inzwischen haben aber die Bibelübersetzer dem Aussterben der Einhörner Rechnung getragen und übersetzten nun mit "Büffel" oder "Wildstier" (4. Mose 23,22 und 24,8 - 5. Mose 33,17 - Hib 39,9+10 - Ps 22,21 - Ps 29,6 -  Ps 92,10 - Jesaja 34,7).

Das Blaue Kreuz

26.03.2014 - Schönthalersaal

 

Dieter Reichert Blaues KreuzDer Direktor des Blauen Kreuzes Österreich Dieter Reichert berichtet uns von der Arbeit des Blauen Kreuzes und wie schnell man in die Abhängigkeit von Alkohol rutschen kann.

Es ist erschreckend, wie viele Menschen gefährdet sind, ohne es zu wissen und nicht die Signale bemerken.

 

Wie gehe ich damit um, wenn jemand in meinem Bekanntenkreis oder in der eigenen Familie an der Sucht erkrankt?

 

Wir arbeiten daran, eine eigene Selbsthilfegruppe des Blauen Kreuzes bei uns in Braunau aufzubauen. Das Blaue Kreuz ist der christliche Bruder zu den "Anonymen Alkoholikern", die sich bereits wöchentlich (Sonntags ab 19.00 Uhr) bei uns im Jakob-Stüberl treffen. Doch leider ist der Bedarf so groß, dass sich hier auch eine weitere Gruppe finden lässt. 

Kunstgeschichtliches Seminar zu Kreuzigungsdarstellungen

20. März (Teil 1) und 10. April (Teil 2) 2014 - Schönthalersaal

 

Pfarrer i.R. Mag. Karl-Heinz Rathke hat sich sehr mit den Kreuzigungsdarstellungen beschäftigt und nahm uns an zwei Abenden mit, einmal genauer auf einige dieser Motive zu schauen. Bei diesen Abenden hörten wir keine trockenen Vorträge, sondern waren eingeladen, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen.

 

Karl-Heinz RathkeTeil 1: Am 20. März erfuhren wir einiges über Die Darstellung der Kreuzigung Christi. Bilder aus mehreren Jahrhunderten, Künstler verschiedener Generationen, die sich mit diesem zentralen Thema des christlichen Glaubens auseinandersetzen. Welche Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind zu erkennen? Welche theologische Interpretation können wir herauslesen? Das überraschende: Erst ab dem 4. Jahrhundert, also erst mit/nach Konstantin gab es überhaupt Kreuzigungsdarstellung und sehr schnell galt es nicht nur den leidenden Christus darzustellen, sondern auch eine Vergöttlichung des Herrschers!

 

Teil 2: Diese spannende Exkursion in die Kunstgeschichte fand ihre Fortsetzung am 10. April unter der Überschrift Das Kreuz lebt. Hier steht dann nicht mehr das Sterben Jesu im Vordergrund, sondern wie das Kreuz für politische und wirtschaftliche Zwecke, Krieg und Antijudaismus missbraucht wurde. Auch hier nähern wir uns verschiedenen Betrachtungen unterschiedlicher Künstler aus mehreren Epochen an. Das "Lebende Kreuz" war eine im deutschen Sprachraum verbreitete Darstellung im Mittelalter und früher Neuzeit: aus den vier Enden des Kreuzes kamen Arme (Die Hände Gottes), die den Himmel aufschlossen (oben) und die verbarikadierte Tür zur Unterwelt aufbrachen, um auch die Verstorbenen zum Heil zu rufen (unten) - soweit also die positiven Aspekte. Schrecklich jedoch die beiden anderen Arme: Der linke krönt die Symbolfigur der Ecclesia (also die christliche Kirche), während der rechte Arm die Symbolgestalt der Synagoge (also das Judentum) mit einem Schwert tötet.

Doch gab es auch erfreuliche Ausnahmen: Eine Abbildung der Emmausgeschichte, in der die beiden Jünger und der auferstandene Christus "Judenhüte" tragen.

Blicke hinter den Horizont - Vortrag über Nahtoderlebnisse

18.09.2013 / 25.01.2017 - Schönthalersaal

 

Der Hamburger Theologe Jörgen Bruhn hielt einen spannenden Vortrag über Nahtoderlebnisse.

Jörgen Bruhn - Blicke hinter den HorizontSein Buch "Blicke hinter den Horizont" von 2009 erscheint bereits in der 3. Auflage und ist auch als Hörbuch ein Bestseller (Vorwort geschrieben von Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs). Er hat viele Jahre recherchiert und beschreibt das Phänomen der "Nahtoderlebnisse" aus verschiedenen Perspektiven.

Von Nahtoderlebnissen berichten Menschen, die klinisch tot (Herzstillstand) waren und wieder reanimiert werden konnten. Diese Erlebnisse verändern den Menschen: Es werden Liebe und Glück wichtiger als Geld und Macht. Das Leben bekommt einen Sinn und wird als wertvolles Geschenk begriffen. Nicht Todessehnsucht ist die Folge, sondern die Freude am Leben und dass man keine Angst mehr vor dem Tod zu haben braucht.

Im Anschluss wurden viele Fragen gestellt und auch von eigenen Nahtoderlebnissen oder denen von Angehörigen und Freunden erzählt. Ein Thema, das alle sehr berührt.

 

Diesen Vortrag hielt Jörgen Bruhn auch vor Schüler/innen der Oberstufe Gymnasium und der HTL Braunau.

Hier der Link zu einem sehr schönen Artikel auf der Facebookseite der HTL über diesen Vortrag.

Demenz - Den Weg gemeinsam gehen

17.09.2013 - Haus für Senioren

 

Markus Huebner - Vortrag Markus Huebner (Lehrer für Gesundheits- und Körperpflege) gab uns viele wertvolle Hinweise an die Hand, wie mit Demenz-Erkrankten umzugehen ist. Denn meistens reagieren Angehörige falsch!

Zwar bricht die intellektuelle Logik weg, doch das Mensch-Sein bleibt unverändert - er hat Bedürfnisse, benötigt Anforderungen und hat noch immer seine Persönlichkeit. Wichtig dabei ist also nicht, den Demenzkranken davon zu überzeugen, was jetzt gerade ist, sondern sich auf dessen Spielregeln und dessen momentane Wirklichkeit einzulassen, die meistens in der Vergangenheit angesiedelt ist, aber auch schon mal mit Phantasie angereichert oder verändert sein kann.

 

Für den Betroffenen kann die Zeit, in der er dement ist, die schönste Zeit seines Lebens sein - wenn er richtig gepflegt wird.

Vorträge über ätherische Öle

Erlebnisabend Oele fuer jeden TagDie Heilpraktikerin Barbara Prillhofer-Lutz stellte uns in einer Vortragsreihe ätherische Öle und ihre Wirkungen für Körper, Geist und Seele vor.

 

Auch auf andere ganzheitliche Therapien (z.B. Vitamin C - Hochdosistherapie, Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren, Homöopathie und Heilpflanzen) weist sie hin.

 

Barbara Prillhofer-Lutz betreibt zusammen mit ihrem Mann Johannes Prillhofer eine Praxis in Simbach am Inn.

 

Bisherige Abende fanden zu diesen Themen statt:

28.05.2013 Erlebnisabend "Öle für jeden Tag"
10.07.2013 Überlastung - Erschöpfung - Burnout
22.08.2013 Schwangerschaft, Geburt und Babys liebevoll begleitet mit ätherischen Ölen
19.09.2013 Die ätherische Hausapotheke
15.10.2013 Immunsystem - Öle für die Herbst- und Winterzeit
14.11.2013 Schule & Lernen
04.12.2013 Weihrauch & Co. - Heilöle der Bibel

Mwenya Uganda - Wenn der Gang zum Zahnarzt zum Fest wird

13. Dezember 2012 - Braunau

 

Georg Oberweger & Anna Hubner: Mwenya UgandaMwenya bedeutet "lächeln" - und so heißt auch eine Organisation in Uganda, die die zahnmedizinische Versorgung in der Provinz Mpigi sicherstellen möchte.

Mitte Juli gab es dazu ein großes Fest, bei dem mehrere hundert Menschen medizinisch versorgt wurden - Zähne, Blutdruck, Bluttests. Das war der Startschuss zu einem guten Projekt, das ehrenamtlich unterstützt wird und inzwischen eine medizinische Basisstation hervorgebracht hat.

Der Braunauer Fotograf Georg Oberweger besuchte gemeinsam mit seiner Tochter Anna Hubner Uganda und beide berichteten von diesem Projekt mit Fotos und Videos. Ein fremdes Land wurde so begreifbar und uns auf sehr schöne Weise näher gebracht.

 

Weitere Informationen und Bilder finden Sie >> hier << (dort bitte auf "Uganda" klicken).

ökumenische Adventwanderungen

Anfang Dezember

 

Seit 2006 unternehmen wir unsere ökumenische Adventwanderung durch Braunau - und manchmal auch durch Simbach.

An ausgesuchten Stationen gibt es meditative (und auch einige magische) Impulse zum Thema. Im Anschluss (nach ca. 2 Stunden) lassen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen. Mal sind wir in einem Gemeindesaal, wo uns Punsch und viele selbstgebackene Kekse erwarteten, mal kehren wir in einem Gasthaus ein.

Wir starten um 15.00 Uhr an einem freien Tag (Sontag oder 8. Dezember). Bitte vergessen Sie Ihre Laterne nicht!

Termin und Treffpunkt wird rechtzeitig auf unserer Terminseite veröffentlicht (sowie im Gemeindeboten, auf Plakaten und Handzettel und in den Gottesdiensten).

Motz-Zwerge im Anmarsch

26. September 2012 - Braunau-Schönthalersaal

 

Christine Wally - Motzzwerge im Anmarsch (26-09-2012)Brüllen, Weinen, auf den Boden werfen. Jede Mutter, jeder Vater kennt mit Sicherheit die Situation, wenn das eigene Kind seiner Wut, seiner Traurigkeit oder seinem Ärger freien Lauf lässt.

Gemeinsame Wut-Bekämpfungs-Strategien finden, konfliktträchtige Situationen in Zukunft ohne Streit meistern.

Darum ging es im Vortrag, den uns Frau Christine Wally-Biebl (Uttendorf) hielt. Eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse der Kinderpsychologie bildeten den Grundstock für viele wertvolle Tips und Lösungsansätze.

Frau Wally-Biebl ist Referentin des Schul- und Erziehungszentrums "Schez" in Linz. 

Wenn gewünscht, wird dieser Abend Auftakt zu einer Reihe ähnlicher Angebote sein.

Zu Fuss von Innsbruck nach Jerusalem

14. September 2012 - Braunau-Schönthalersaal

 

Martin Weitenbacher - Zu Fuss nach JerusalemMartin Leopold Weitenbacher berichtete uns sehr unterhaltsam von seiner Wanderung - 5000 km lief er 180 Tage lang durch 12 Länder: Zunächst entlang des Inns durch Österreich und Deutschland. Ab Passau entlang der Donau durch Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien. Weiter quer durch die Türkei, Syrien, Jordanien bis nach Israel.

Fotos und kleine Videosequenzen vermittelten einen spannenden Eindruck in die Reise, die Martin Weitenbacher mit nur einem Paar Schuhe, ohne Handy und GPS unternahm.

Im Zentrum seiner Reise und seines Vortrages standen nicht die touristischen Highlights, sondern die Begegnungen mit den Menschen. Hilfe zu erfahren, wenn sie gebraucht wird. Glückliche Momente, wo sie nicht erwartet werden.

Weitere Informationen zu Martin Weitenbacher finden Sie hier.

 

Einführung in die „Landesausstellung 2012“

9. Februar 2012  - Braunau-Schönthalersaal

 

Stefan ZiekelIng. Stefan Ziekel war maßgeblich am Zustandekommen der grenzüberschreitenden Landesausstellung beteiligt. Vom 27. April (bis einschließlich 4. November) können sich Besucher in Braunau (Schloss Ranshofen), Mattighofen (Schloss) und Burghausen (auf der längsten Burg Europas) über die verbündetet, verfeindeten und verschwägerten Wittelsbacher und Habsburger informieren.

Um einen Einblick zu bekommen, was wann wo zu sehen sein wird und welche spannenden Themen es zu entdecken gilt, hat uns Stefan Ziekel an diesem Abend ein kleines Einführungsreferat gehalten. Anschließend bestand wieder die Möglichkeit zum geselligen Austausch.

Die sogenannte Gegenreformation in Braunau von 1570

15. September 2011 - Braunau-Schönthalersaal

 

Dr Johann Dorner - sogenannte Gegenreformation 1570Der Burghausener Historiker Dr. Johann Dorner führte uns in einem spannenden Vortrag in die evangelische Geschichte Braunaus im 16. Jahrhundert ein: Der Rat der Stadt und die Bürger waren evangelisch gesinnt (das meinte in erster Linie Empfang des Laienkelches bei der Kommunion, Predigt auf Deutsch, Unterricht nach Luthers Katechismus) und stellten entsprechende Prediger an der Stadtpfarrkirche an.

Die Grabplatte des langjährigen Stadthauptmanns Hans Staininger (gest. 1567) verrät seinen Glauben.

Doch 1570 kam eine Visitationskommission im Auftrag des bayerischen Herzogs Albrecht V., die mit massivem Druck ("Einzelverhöre" der Ratsmitglieder, Schandmasken für Frauen, Drohung mit Ausweisung aus Bayern) die Stadt wieder zur katholischen Praxis führte. Das evangelische Leben entstand erst wieder 1861 mit dem ersten evangelischen Gottesdienst.

Albert Schweitzer

7. April 2011 - Braunau-Schönthalersaal

 

Norbert Stapfer - Vortrag Schweitzer Pfarrer Norbert Stapfer (Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Füssing) brachte uns einen großartigen Menschen näher: "Albert Schweitzer - sein Leben und Wirken als Theologe, Organist und Urwalddoktor".

Bilder und Musikausschnitte von Orgelkonzerten ließen ihn fassbar werden. Sein Engagement im Urwaldkrankenhaus Lambarene, sein Kampf gegen die Atombombe, seine "Ehrfurcht vor dem Leben". All dies bekam ein Gesicht.

Vergeben ja - vergessen nein

23. Juni 2010 - Braunau Dankbarkeitskirche

 

Max Mannheimer in BraunauMit seinen über 90 Jahren war Max Mannheimer (06.02.1920 - 23.09.2016) einer der letzten Überlebenden des KZ Ausschwitz. Er erzählte von seinen persönlichen Erfahrungen, von glücklichen und traurigen Tagen; von der Hoffnung, die Leben ermöglicht. Ein sehr ergreifender Abend, zu dem auch viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums kamen, die sich gerade mit dem Thema der NS-Diktatur beschäftigten und nun die Gelegenheit nutzten, einen der letzten Zeitzeugen zu befragen.

Konzerte & Co.

Regelmäßig besuchen uns Künstler, die in der Dankbarkeitskirche Konzerte geben. Als Pfarrgemeinde sind wir in der Regel mit 10% der Einnahmen beteiligt.  

 

Einige Kosakenchöre brachten uns Lieder der Kosaken und Choräle der russischen Kirche näher.

Geistliches, klassisches und populäres Musikgut erklang ebenso wie Gospels.

Wie eine Panflöte den ganzen Kirchenraum zum Klingen bringt, ist sehr berührend.

Für alle faszinierend war ein Abend mit Percussion-Improvisationen und die Kinder schwärmen noch heute von den biblischen Singspielen rund um die Holzwürmer "Bohra und Bohris".

Auch Zauberkunst durften wir genießen.